In dieser Woche ging es um die Teile eines Systems, die niemand sieht, bis sie ausfallen. Der größere Brocken war eine Korrektur für mehr Ausfallsicherheit in camera-s3-stream, einer Upload-Pipeline auf meinem eigenen Server, deren Upload-Schleife Fehler einfach verschluckt hat. Daneben kam ein kleines, überfälliges Wartungs-Release von CivoCloudManager.
camera-s3-stream: Fehler, die niemand sieht
camera-s3-stream hat drei Commits bekommen, die klein wirken, aber wichtig sind. Mein Sicherheitssystem auf dem Heimserver, bei dem IP-Kameras über RTSP auf S3 streamen, hatte ein stilles Problem: War das tmpfs voll oder schlug eine mv-Operation fehl, machte die Upload-Schleife einfach weiter, als wäre nichts gewesen. Dateien gingen verloren, ohne dass ein einziger Log-Eintrag darauf hinwies. Ich habe die Schleife jetzt abgesichert: Vorübergehende I/O-Fehler werden abgefangen und protokolliert, und die Schleife fängt sich danach geordnet wieder. Außerdem sorgt der Cache für die Kameraerkennung jetzt dafür, dass ein erzwungener Neuscan den Cache auf der Platte tatsächlich verwirft. Vorher hat das Force-Flag den alten Cache-Stand übernommen und damit die Neuerkennung ausgehebelt. Ein kleiner Fehler mit dummer Folge.
CivoCloudManager 2.1.1: Wartung statt neuer Funktionen
CivoCloudManager 2.1.1 ist erschienen, ein kleines Wartungs-Release mit aktualisierten rechtlichen Dokumenten und einem neuen Support-Tab in der App. Nichts Dramatisches, aber solche Releases sind wichtig: Eine App ohne aktuelle Datenschutzerklärung und ohne erreichbaren Support hat im App Store ein Problem.
Wenn Sie eine App für Ihr Unternehmen planen: Genau diese unsichtbaren Teile, also Fehler, die nicht still verschwinden, und Releases, die gepflegt werden, entscheiden darüber, ob ein System sechs Monate nach dem Start noch trägt. Mehr dazu unter Leistungen.
Den öffentlichen Code von CivoCloudManager finden Sie auf GitHub, die App selbst auf der Projektseite.