Skip to content
TAA

Artikel

theapparchitect.com: Umbau zur Buchungsseite

Eine Woche, 19 Commits: theapparchitect.com bekommt ein neues Preismodell, eine DSGVO-Buchungsstrecke und ein komplettes Funnel-Redesign.

27. Juli 2026 · Marcel R. G. Berger · 4 min

  • app entwickeln lassen
  • theapparchitect
  • astro
  • seo
  • build-in-public
  • conversion
Teilen

Montag, kurz nach halb acht. Der erste Commit des Tages war noch harmlos — ein Cal.com-Embed mit DSGVO-Consent-Gate. Bis Sonntagabend waren es neunzehn Commits, und theapparchitect.com sah von Grund auf anders aus. Nicht optisch, sondern strukturell: Die Seite, auf der du gerade liest, ist jetzt eine Buchungsseite. Wer eine App entwickeln lassen möchte, soll nicht durch fünf Unterseiten wandern. Er soll direkt einen Gesprächstermin buchen können.

Funnel-Umbau: eine Seite, ein Ziel

Das Problem mit der alten Struktur war nicht fehlendes Volumen, sondern fehlende Richtung. Ich hatte Inhalte. Ich hatte Preise. Ich hatte Referenzen. Aber der Besucher wusste nach dem Scrollen nicht, was er als Nächstes tun sollte. Oder schlimmer: Er hatte drei gleichwertige Optionen und entschied sich für keine.

Der neue Ansatz ist simpel: Ein primärer CTA pro Seite, immer derselbe, immer auf denselben Buchungs-Anker. Das klingt nach einer Kleinigkeit. In der Umsetzung bedeutet es, dass ich jede Seite einzeln durchgegangen bin und konkurrierende Handlungsaufforderungen entfernt habe. Auch die Formulierungen habe ich vereinheitlicht — weg von “Jetzt anfragen”, hin zu einer klareren, niedrigschwelligeren Variante, die ein erstes Gespräch vorschlägt, nicht gleich ein Projekt. Das ist ehrlicher, und es funktioniert besser.

Das Booking-Tracking habe ich dabei sauber gemacht. Vorher feuerte ein generisches Event. Jetzt löst der Buchungsbutton ein generate_lead-Event in GA4 aus — der korrekte Name für diesen Conversion-Typ. Eine kleine Änderung, aber ohne sauberes Tracking kann ich nicht messen, ob der Umbau tatsächlich etwas bewirkt.

Preisarchitektur und das Bus-Faktor-Problem

Das neue Preismodell hat drei Stufen: MVP, Production, Full Service. Die Zahlen stehen jetzt klar auf der Seite — MVP ab 15.000 Euro, Production ab 45.000 Euro. Ich habe lange gezögert, ob ich Preise überhaupt öffentlich zeigen soll. Am Ende ist es das Ehrlichste, was ich tun kann. Wer sich nicht leisten kann oder will, was ich kostet, soll das sofort wissen und nicht erst nach einem 30-Minuten-Call.

Gleichzeitig habe ich eine FAQ ergänzt, die ich schon länger im Kopf hatte: den Bus-Faktor. Die Frage stellen Kunden selten direkt, aber sie denkt jeder: Was passiert, wenn du als Einzelperson ausfällst? Ich habe das jetzt in Klartext beantwortet — Dokumentationspraktiken, Übergabestandards, was ich strukturell tue, damit ein Projekt nicht an mir als Person klebt. Das ist kein Marketing-Text. Das ist eine echte Antwort auf eine echte Sorge.

Was mir an dieser Arbeit noch nicht ganz gefällt: Die Pricing-Seite ist noch zu voll. Ich habe zu viel auf einmal erklärt. Die nächste Version wird kürzer sein.

SEO-Tiefenarbeit: lokale Seiten und JSON-LD

Parallel dazu habe ich neue Landing Pages angelegt — lokale und regionale Seiten, branchenspezifische Seiten, Vergleichsseiten für No-Code-Alternativen. Nicht als Spam, sondern weil es echte Suchanfragen gibt, auf die ich bisher keine dedizierte Antwort hatte.

Das JSON-LD habe ich dabei grundlegend umgebaut. Vorher hatte ich mehrere separate Schema-Blöcke auf verschiedenen Seiten. Jetzt gibt es einen zentralen @graphOrganization, Person, WebSite und OfferCatalog in einer einzigen Struktur. Das macht die Datenpflege deutlich einfacher und gibt Google ein konsistentes Bild. Den OfferCatalog hatte ich außerdem noch auf ein altes Preismodell gemünzt — das ist jetzt korrigiert und spiegelt die tatsächlichen drei Stufen wider.

Der Footer bekommt außerdem einen internen Link-Cluster zu den neuen Seiten. Intern gut verlinkte Seiten werden schneller gecrawlt. Das ist keine Magie, nur Grundhandwerk.

Nebenbei: drei Websites synchronisiert

Wer meine Projekte verfolgt, weiß, dass ich drei öffentliche Domains gleichzeitig pflege: theapparchitect.com, marcelrgberger.com und das GitHub-Profil unter marcelrgberger. Diese Woche habe ich alle drei auf denselben Stand gebracht. Sommelio und DokuAI stehen jetzt überall korrekt als iOS- und Android-Apps. BoatCare heißt ab sofort Seaworthy — der Name war schon länger intern klar, die Projektseiten haben das nur noch nicht widergespiegelt. Und auf dem GitHub-Profil ist Preisangabe rausgeflogen, weil die ausschließlich auf theapparchitect.com lebt. Eine Quelle, ein Stand — weniger Widersprüche, weniger Verwirrung.


Wenn du selbst überlegst, eine App entwickeln zu lassen, und dich fragst, wie so ein Erstgespräch überhaupt aussieht: Ich habe genau dafür eine offene Buchungsstrecke eingebaut. Kein Formular, kein E-Mail-Ping-Pong — direkt ein Termin. Schau dir die Leistungsseite an, wenn du wissen willst, was ich baue und für wen.

Den aktuellen Stand der Site siehst du live auf theapparchitect.com.

Teilen
Kostenloses 30-Min-Gespräch buchen