Sie haben einen KI-Prototyp gebaut, und er tut, was er soll. Das ist viel wert: Er beweist die Idee und beschreibt Ihr Produkt genauer als jedes Pflichtenheft. Manche nennen so etwas eine „vibe-coded“ App, also eine App, die vor allem durch Beschreiben gegenüber einem KI-Werkzeug entstanden ist. Die Frage ist jetzt nicht mehr, ob sie funktioniert. Sondern ob sie hält, wenn sich Fremde anmelden, bezahlen und ihr ihre Daten anvertrauen.
Was zahlende Kunden brauchen und einem Prototyp oft fehlt
Meist keine weiteren Funktionen, sondern das, was man in keiner Vorführung sieht:
- Zugriffsregeln der Datenbank: Jeder Kunde sieht nur seine eigenen Daten, und von außen kann niemand die Datenbank lesen.
- Schlüssel raus aus dem Browser: Schlüssel für Zahlungen, E-Mail oder KI-Dienste gehören auf den Server, nicht in Code, den jeder öffnen kann.
- Eine Anmeldung, die hält: Passwort zurücksetzen, Sitzungen, die enden, Konten, die sich löschen lassen.
- Backups: Kopien Ihrer Daten, die mindestens einmal testweise zurückgespielt wurden.
- Protokollierung: Wenn etwas schiefgeht, sehen Sie, was und wann.
- Ein Weg in die Stores: Builds, Signierung, Store-Eintrag und Datenschutzangaben.
- Apple-Richtlinie 4.2: Eine App, die nur eine verpackte Webseite ist, wird wegen fehlender Mindestfunktionalität oft abgelehnt. Mehr dazu unter Hilfe bei einer App-Store-Ablehnung.
So fängt es an: der App-Check
Mit dem App-Check zum Festpreis von 1.690 €. Er enthält Prüfpunkte, die auf KI-Prototypen zugeschnitten sind:
- Zugriffsregeln der Datenbank
- Schlüssel und Anmeldelogik, die im Browser laufen
- interne Werkzeuge oder Verwaltungsseiten, die jeder erreichen kann
- Store-Risiko nach Apple-Richtlinie 4.2
- wie stark die App an der Plattform hängt, auf der sie gebaut wurde
Sie bekommen einen Ampelbericht innerhalb von fünf Werktagen, die kritischste Lücke behoben, nachdem wir sie abgesprochen haben, und einen Festpreis für den nächsten Schritt.
Drei Wege nach dem App-Check
Der Bericht empfiehlt einen von drei Wegen, jeder mit Festpreis:
- Auf der Plattform bleiben und härten: Zugriffsregeln, Schlüssel, Backups und Store-Reife dort in Ordnung bringen, wo die App heute läuft, als Übernahme ab 9.000 € oder als Rettung, je nach Befund.
- Aus der Plattform lösen: die App-Rettung in der Variante „Vom Prototyp zur echten App“ ab 24.000 €. Die App zieht in einen üblichen, dokumentierten Aufbau auf Konten in Ihrem Namen, mit 90 Tagen kostenloser Fehlerbehebung nach dem Livegang. Mehr dazu unter ein App-Projekt retten.
- Neu bauen, mit dem Prototyp als Vorlage: eine Erste Version (MVP) ab 24.000 €, in zwei bis vier Wochen.
Danach muss die App weiterlaufen: Betriebssystem-Updates, Sicherheitspatches, Store-Fristen und Überwachung. Das ist der Betrieb ab 1.200 € im Monat.
„Mit KI ist das doch billiger.“
Stimmt, Bauen ist billiger geworden, und ich arbeite selbst jeden Tag mit KI. Was sie nicht tut: Ihre App durch die Prüfung bei Apple bringen, entscheiden, wer welche Daten sehen darf, oder bemerken, dass am Freitagabend keine Zahlungen mehr ankommen. Dafür bezahlen Sie mich. Trägt Ihr Prototyp, sage ich Ihnen das, und Sie zahlen nur für das, was fehlt.
Wenn personenbezogene Daten offen lagen
Zuerst die Lücke schließen, dann Ihre Pflichten prüfen. Findet der App-Check personenbezogene Daten, die von außen lesbar waren, steht das klar im Bericht, zusammen mit dem Hinweis, dass eine Meldepflicht bestehen kann. Ob sie greift, prüfen Sie, am besten mit Ihrer Beratung zum Datenschutz. Rechtsberatung gebe ich nicht.
Wem was gehört
Ihnen. Der Code liegt ab Tag eins in Ihrem Repository; mit jeder bezahlten Etappe gehen die Rechte am bis dahin gelieferten Stand auf Sie über. Store-, Server- und Datenbankkonten laufen auf Ihre Firma, nicht auf mich.
Vertraulich ab dem ersten Gespräch: Auf Wunsch unterschreiben wir vorher eine Vertraulichkeitsvereinbarung.
Berufshaftpflichtversicherung, Nachweis auf Anfrage.