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Lieferantenprüfung

Ihr Kunde schickt einen Sicherheitsfragebogen. Beantworten Sie ihn mit Nachweisen.

Prüft Sie eine Bank, ein Versicherer oder ein Konzern als Lieferanten, fragt er nach Zugriff, Datenort, Audit-Trail und Ausstieg. Ein sauber geführter Betrieb beantwortet das meiste davon: Zu jeder Betriebsstufe gehört eine Lieferanten-Mappe, und am Anfang steht eine Prüfung zum Festpreis.

Für wen ist das?

Für Startups und Firmen, die Software an Banken, Versicherer, Zahlungsdienstleister oder Konzerne verkaufen, und deren Kunde jetzt einen Sicherheitsfragebogen oder eine Lieferantenprüfung verlangt, bevor der Vertrag steht oder der Pilot live geht. Typische Momente:

  • der erste Sicherheitsfragebogen eines Großkunden, oft mit weit über hundert Fragen
  • ein Pilot mit einem regulierten Käufer, an dessen Ende die Lieferantenprüfung steht
  • ein Vertragsanhang mit Anforderungen an Sicherheit und Ausstieg
  • ein Prüftermin, und im Team verantwortet niemand die Antworten

Das passt mit und ohne eigene IT: Fehlt ein technischer Verantwortlicher, übernehme ich die Vorbereitung; hat Ihr Team einen CTO oder eine IT-Leitung, gibt ihnen das Architektur-Review einen unabhängigen Blick von außen.

Was fragt ein Käufer?

Banken und Versicherer müssen ihre IT-Dienstleister prüfen, in der EU nach DORA, im Vereinigten Königreich nach den Auslagerungsregeln der PRA. Die Fragen folgen demselben Muster:

  • Wo werden unsere Daten verarbeitet und gespeichert, und welche Unterauftragnehmer sind beteiligt?
  • Wer kann auf Produktion und Daten zugreifen, und wie wird Zugriff vergeben, geprüft und entzogen?
  • Wie sind unsere Daten von denen anderer Kunden getrennt, und wie testen Sie das?
  • Was protokollieren Sie, wie lange bewahren Sie es auf, und bekommen wir den Audit-Trail für unseren Mandanten?
  • Wie sichern Sie Daten und stellen sie wieder her, und wann haben Sie das zuletzt getestet?
  • Wie bekommen wir unsere Daten zurück und steigen aus?

Die Antworten kommen aus dem Betrieb

Ein Fragebogen ist schwer zu beantworten, wenn niemand den Betrieb verantwortet. Er ist leicht, wenn die Konten auf Ihren Namen laufen, Zugänge dokumentiert sind, Backups mit getesteter Wiederherstellung laufen und ein Exit-Plan existiert. Deshalb ist die Vorbereitung Teil des App-Betriebs und keine eigene Papierübung.

Was in der Lieferanten-Mappe steht

Sie gehört zu jeder Betriebsstufe und wird für Ihren Fall angepasst:

  • Leistungsbeschreibung: was betrieben wird und in welchem Umfang
  • Liste der Unterauftragnehmer, etwa Cloud- und KI-Dienste
  • Vorfallprozess mit Reaktionszeiten
  • Exit-Plan und Datenrückgabe
  • Antworten auf häufige Fragen aus Lieferanten-Fragebögen

Der Weg dorthin

  1. Einstieg prüfen

    Eine App mit einem Backend: der App-Check. Mehrere Systeme oder ein Team mit eigener IT: das Architektur-Review.

    App-CheckArchitektur-Review

  2. Übernehmen oder einrichten

    Konten auf Ihren Namen, Notfallhandbuch, Kontenregister und Exit-Plan. Je nach Befund als Übernahme, Rettung oder Einrichtung für den Betrieb.

    App übernehmen lassen

  3. Betrieb mit Lieferanten-Mappe

    Jede Betriebsstufe enthält die Mappe. Im Betrieb mit technischer Leitung beantworte ich zusätzlich bis zu 4 Fragebögen Ihrer Kunden pro Jahr.

    App-Wartung und Betrieb

Beginnen Sie mit dem App-Check für 1.690 € bei einer App oder mit dem Architektur-Review für 9.000 bis 12.000 € bei mehreren Systemen. Der Betrieb beginnt ab 1.200 € im Monat; der Betrieb mit technischer Leitung für 6.200 € im Monat enthält bis zu vier Fragebögen im Jahr. Mehr unter App-Wartung und Betrieb. Alle Preise netto; die steuerliche Behandlung wird vor Vertragsschluss geklärt und im Angebot festgehalten.

Vertraulich ab dem ersten Gespräch: Auf Wunsch unterschreiben wir vorher eine Vertraulichkeitsvereinbarung.

Berufshaftpflichtversicherung, Nachweis auf Anfrage.

Was das nicht ist

Keine Zertifizierung, kein SOC-2-Testat (das stellen nur zugelassene US-Wirtschaftsprüfer aus), kein ISO-Zertifikat, keine Rechtsberatung und kein Penetrationstest. Dass ein Regelwerk erfüllt ist, lässt sich nicht per Unterschrift versprechen, und dass Sie die Prüfung bestehen, auch nicht. Was Sie stattdessen bekommen: vorbereitete Antworten, ehrlich benannte Lücken und die Nachweise, die Architektur und Betrieb schon hergeben, so zusammengestellt, dass der Prüfer Ihres Kunden ihnen folgen kann.

Wer macht die Arbeit?

Ich, Marcel R. G. Berger, Software-Architekt: mehr als 20 Jahre Enterprise-Engineering für Banken, Versicherungen, Energieversorger und Behörden: Microservices, Identity & Access, Instant Payments. Heute baue und betreibe ich eigene Apps von Anfang bis Ende. Mehr auf der Seite Über mich; zeigt die Prüfung, dass sich die App selbst ändern muss, finden Sie alles unter Leistungen.

Häufige Fragen

Ein Kunde hat uns gerade einen Sicherheitsfragebogen geschickt. Wo fangen wir an?

Mit den Fakten. Für eine App mit einem Backend zeigt der App-Check für 1.690 € innerhalb von fünf Werktagen, wer welches Konto kontrolliert, wo die Schlüssel liegen und wie Backups und Zugänge geregelt sind; das ist der größte Teil dessen, was ein Fragebogen wissen will. Bei mehreren Systemen prüft das Architektur-Review für 9.000 bis 12.000 € Architektur, Zugriffe, Daten, Betrieb und Abhängigkeiten. Beides endet mit einem schriftlichen Bericht, mit dem Sie arbeiten können.

Füllen Sie den Fragebogen für uns aus?

Im Betrieb mit technischer Leitung beantworte ich bis zu vier Lieferanten-Fragebögen im Jahr für Sie; außerhalb dieser Stufe ist die Beantwortung eines konkreten Fragebogens ein Nachtrag mit eigenem Preis. Die Antworten unterschreiben Sie; zu jeder Antwort, die ich entwerfe, nenne ich den Nachweis, der sie trägt.

Bekommen wir danach ein Zertifikat oder bestehen sicher die Prüfung?

Nein. Ich stelle kein Zertifikat, kein SOC-2-Testat und kein Rechtsgutachten aus, und wie Ihr Kunde entscheidet, kann ich nicht versprechen. Sie bekommen ein klares Bild davon, was Sie heute beantworten können, was fehlt und was es kostet, jede Lücke zu schließen. Dazu kommen die Nachweise, die Architektur und Betrieb schon hergeben.

Was ist die Lieferanten-Mappe?

Eine Zusammenstellung, die zu jeder Betriebsstufe gehört: Leistungsbeschreibung, Liste der Unterauftragnehmer, Vorfallprozess mit Reaktionszeiten, Exit-Plan, Datenrückgabe und Antworten auf die Fragen, die in Lieferanten-Fragebögen immer wieder kommen. Fragt Ihr Einkauf oder Ihr Kunde nach Ihrem App-Lieferanten, liegt die Antwort schon bereit.

Wird unser Fragebogen vertraulich behandelt?

Ja. Er wird nur für die beauftragte Arbeit verwendet und fällt unter die Vertraulichkeitsklausel der AGB (Ziffer 11). Gerne schließen wir vor dem Gespräch oder vor der Übermittlung eine Vertraulichkeitsvereinbarung.

Was, wenn die Prüfung Lücken findet?

Dann kennen Sie sie vor Ihrem Kunden. Zu jedem Befund gibt es eine Empfehlung; soll ich die Lücken schließen, bekommen Sie einen Festpreis für den nächsten Schritt. Sie können den Bericht genauso gut Ihrem eigenen Team geben.

Fragebogen auf dem Tisch oder Prüftermin in Sicht?

Buchen Sie ein kostenloses 30-Minuten-Gespräch. Bringen Sie den Fragebogen oder die Anforderungsliste Ihres Kunden mit; danach wissen Sie, wo Sie anfangen und was es kostet.

Kostenloses 30-Minuten-Gespräch, unverbindlich

Sie sprechen direkt mit Marcel, dem Architekten, der die Arbeit verantwortet. Kein Vertrieb, kein Pitch.

Der Kalender kommt von Cal.com. Er wird erst nach Ihrem Klick geladen (Daten an Cal.com, USA). Datenschutz

Lieber erst schreiben? Schreiben Sie mir, worum es geht, gern mit Link zu App, Repository oder Fragebogen. Antwort innerhalb eines Werktags.

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